Hallound willkommen auf dem Defifee Blog von Aniko Atilla. Bei mir geht es um Grafikdesign, Typografie, alte Bücher und figürliches Zeichnen.

06

Feb

Blues


blau3

blau2


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Collected winter blue tones.

01

Feb

Noch eine Wasserfarben-Illustration

watercolor illustration

Eine Zeichnung, die ich für meinen Bruder und seinen Partner gemacht habe.

06

Jan

Katz’ und Maus

cat and mouse

Illustration mit Wasserfarben und Marker.

06

Jan

Genç Mustafa

genc mustafa

Zufällig entdeckte ich den türkischen Graphic Novel „Genç Mustafa“, „Der junge Mustafa“ von Yalın Alpay mit Zeichnungen von Bariş Keşoğlu. Das Buch handelt von Mustafa Kemal Atatürks Zeit als Offiziersschüler an der osmanischen Militärakademie in Istanbul um ca. 1900. Jedem Nicht-Türken erscheint der Personenkult um den Staatsgründer oft übertrieben und mir kommt sie oft wie eine Fassade vor, die die Menschen einfach nur noch aus Gewohnheit befolgen. Dabei sind viele seiner politischen Erfolge unumstritten und seine für die damalige Zeit moderne und westliche Einstellung bewundernswert.

Das Buch erzählt aus der Sicht fünf verschiedener Charaktere, dass Mustafa Kemal sich schon in sehr jungem Alter für Philosophie interessierte, sehr viel las und schließlich der Überzeugung war, das dass Osmanische Reich in der Form nicht weiterexistieren könnte. Er gründet mit befreundeten Jungoffizieren eine Art Geheimbund, die die Abschaffung des Sultanats und die Gründung einer parlamentarischen Republik planen. Außerdem erfährt man interessante Details über das Leben im „alten“ Istanbul, die Erziehung der damaligen Elite und Mustafas Umgang mit Alkohol und Religion.

„Genç Mustafa“ ist bis jetzt nur in türkischer Sprache erschienen, obwohl ich viele politisch/militärisch/philosophische Begriffe im Wörterbuch nachsehen mußte, läßt sich das Buch durch die Zeichnungen sehr gut verstehen.
Ich frage mich, ob das Buch auch bei konsumgeilen jungen Türken gut ankommt.
Auf der Website zum Buch www.gencmustafa.com gibt es mehr Informationen über Autor und Illustrator und einige Presseartikel (nur auf türkisch).

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04

Dec

Wasserfarben

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13

Nov

Lucid Dreaming

Dreamscape

Ab und zu habe ich luzide Träume, also Träume, in denen mir plötzlich klar wird, dass ich gerade Träume. Meistens aber immer nur dann, wenn ich gerade einen Albtraum habe und eine Situation ganz schrecklich und angsteinflössend wird.
Mit viel Training und „reality checks“ kann man es anscheinend schaffen, seine luziden Träume zu steuern und dann z.B. zu fliegen oder wiederkehrende Alpträume zu überwinden. Solche Träume sind eine sehr interessante Erfahrung, leider haben viele Informationsquellen über „lucid dreaming“ immer einen kitschig-esoterischen Touch.

Jedenfalls hatte ich letzte Nacht einen Albtraum, bei dem mir irgendwann klar wurde, dass ich träume. Und weil ich endlich mal selber meinen Traum in die Hand nehmen wollte, entschied ich mich zum ersten mal, das den bedrohlichen Personen im Traum zu sagen. Leider schienen diese gar nicht beeindruckt von der Tatsache, dass sie angeblich gar nicht in echt existierten, sondern sahen dann noch bedrohlicher aus. Deshalb wählte ich wie sonst auch immer den feigen Ausweg, einfach aufzuwachen und mich so der Situation zu entziehen. Das ist zwar praktisch, aber sicherlich falsch. Wahrscheinlich hätte ich eine Frage stellen sollen…hoffentlich beim nächsten mal.

Dazu passt dass ich vor ein paar Wochen den Film „Inception“ gesehen habe, der ja auf diesem bewusst/unbewusst träumend-Thema aufbaut. Ich fand ihn ganz ok. Dieses Filmmotiv ist aber nicht neu. Der Film „Dreamscape“, den ich vor langer Zeit gesehen habe (weil ich ein großer Dennis Quaid-Fan war) beschäftigte sich auf etwas schräger Art, auch schon im Jahr 1984 mit dem Thema. In dem Film schleicht sich Dennis Quaid in die Träume anderer Menschen ein, um deren Probleme zu lösen.

31

Oct

Übers Zeichnen lernen

putzen

Vor zwei Jahren habe ich angefangen zu zeichnen.
Wie viele andere hatte ich es mit elf oder zwölf Jahren aufgegeben, weil ich meinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht wurde und obwohl ich immer gerne gemalt und gezeichnet hatte.
Dann gab es eine sehr lange Phase, in der ich zeichnen für total nutzlos hielt, trotzdem bei Langeweile immer ganz interessante Kritzeleien machte. Irgendwann begann ich mich dann, mich mit Photoshop und Inkscape, einem Vektorgrafikprogramm zu beschäftigen. Ich dachte wirklich die Zukunft wäre digital und man kann den ganzen Schritt mit Papier, Stift und Farben überspringen.
Jetzt ist mit klar, dass das totaler Unsinn war. Mittlerweile glaube ich auch nicht, dass man unbedingt 100% realistisch und perspektivisch zeichnen können muss, auch wenn es schön wäre.
In den letzten 2 Jahren habe ich mir durch Aktzeichnen und einige Bücher so etwas wie Kürzel und Symbole gemerkt, mit denen typische Merkmale des menschlichen Körpers dargestellt werden können. Auch wenn man z.B. die kleine Grube am Hals oder das Zusammentreffen von Knochen am Ellenbogen nicht sieht, weiss man dass es da sein muss und kann es andeutungsweise zeichnen.
Ich dachte, wenn ich weiss, wie ein Arm von Hinten aussieht, kann ich ihn auch von vorne besser zeichnen. Trotzdem sind meine Aktskizzen immer perspektivisch falsch.

Jetzt bin ich zufällig auf das Buch „Garantiert zeichnen lernen“ von Betty Edwards gestossen. Ich habe schon einige Übungen gemacht. Ich bin ziemlich erschrocken, darüber, dass wenn man gar nicht weiss, was man zeichnet, man es viel besser kopieren kann. Aber genau beim Menschenzeichnen überlege ich ja sehr viel, was ich gerade zeichne, wie es sonst aussah, wie es im Lehrbuch dargestellt wird usw.
Betty Edwards schreibt auch über einen anderen Bewusstseinszustand in den man beim zeichnen versetzt wird, so ganz klar, ist mir das leider auch noch nicht. Ich hoffe meine Verwirrung wird sich lösen, wenn ich das Buch durcharbeite.

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21

Oct

Weißenhofsiedlung in Stuttgart

Im Studiengang Digital Media sitzt man nicht immer vor dem Macbook. Ab und zu werden richtig spannende Führungen zu den Themen Kunst und Gestaltung angeboten.

Letzes Jahr haben wir uns z.B. die Weißenhofsiedlung in Stuttgart angesehen. Sie wurde ab 1927 auf dem Stuttgarter Killesberg von Architekten der Richtung Neues Bauen erschaffen. Typisch für diesen Baustil waren die Verwendung von einfachen Formen, Beton, Stahl und Glas, was zu der Zeit unglaublich innovativ war, bestimmt auf viele Menschen aber auch kalt und abschreckend wirkte. Denn hier galt, wie auch beim Bauhaus oder später der HFG Ulm alles Heimelige und gemütlich Kitschiges abzuschaffen.

corbusier haus

corbusier haus

Mies van der Rohe Haus
mart stam haus

16

Oct

Farbsynästhesie

synesthesia

Ein Beispiel für meine persönliche Farbsynästhesie. Für mich haben Vokale Farben, Konsonanten allerdings nicht. Wahrscheinlich verbinde ich also eher Töne mit Farben…Auf jeden Fall werden dadurch Wörter in meiner Vorstellung eingefärbt. Das „E“ ist z.B. eindeutig blau, deshalb ist „Erdbeere“ ein ziemlich blaues Wort.

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26

Sep

Bei dir regnet’s nicht rein

bei regnets nicht rein

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