
Ich weiß noch nicht, ob ich dieses Semester wieder einen Zeichenkurs belegen werde. So ein Kurs ist natürlich nicht ganz billig und in letzter Zeit hatte ich abends einfach gar keine Lust und Kraft dahinzugehen.
Jedenfalls zeichne und male ich mich momentan einfach selbst, weil ich kein Modell habe. Dies war mein erster Wasserfarben-Versuch ohne Bleistift-Skizze davor. Mit Bleistift hat man mehr Kontrolle, Wasserfarben sind anscheinend intuitiver und stimmungshafter.

Das ist ein Versuch einer anthromorphen Füchsin mit Bleistift und Wasserfarben. Die Furry-Kultur habe ich durch Second Life kennengelernt. Es gibt eine ausgeprägte Furry-„Kunstszene“, sehr oft werden dabei vermenschlichte Tiere in erotischen Szenen abgebildet.

Ich habe mir einen Aquarell-Malkasten gekauft. Unglaublich wie einfach man damit kleine Figuren oder einfache Schattierungen machen kann. Dagegen kommt mir jetzt die ganze Beistiftkritzelei ausdruckslos vor. Außerdem macht es Spaß, so wie früher einfach Dinge auszumalen, wie z.B. Aktskizzen.
Landschaftsaquarelle, Bäume und Stillleben finde ich aber total langweilig.

Totally overhyped and worn out buzz words and fonts that annoy me. Most articles/books/websites that contain the words design, geek, creativity, ipad are are a waste of time.

„Mir hän do Arschkarte ‘zoge“
Eine witzige aber nicht sehr nachvollziehbare Vorlesung über Kameras, Videocodecs und Videobearbeitung.







Gestaltungsbeispiele aus einem Kunsterziehungsbuch für Schriftgestaltung, jedes der Fotos hat eine politische Botschaft. Ein Zitat aus dem Vorwort lautet: „Der künstlerischen Schrift kommt in unserer Zeit in der Werbung, aber auch in der politischen Agitation eine große Bedeutung zu“


Schnipsel aus dem Fotoalbum: 2 Fotos von vier Laborantinen und/oder Chemikerinnen von ca. 1973 wahrscheinlich in einem Labor in Kazincbarcika, Nordungarn. Eine für damalige Zeiten typische Frauenarbeit?





Vor einiger Zeit habe ich das Buch Keine Wolke stille hält von Max Dauthendey gekauft. Bisher kann ich mit den Erzählungen und Gedichten noch nicht viel anfangen. Aber im Buch sind sehr schöne Holzschnitte von Hermann Naumann.
In DDR-Zeiten wurde er mit seinen Reliefs und Punzenstichen bekannt. Interessant sind vor allem auch seine erotischen Werke, wie man hier und hier sehen kann. Insgesamt scheint er ein sehr vielseitiger Künstler zu sein.


„Wenn sie nur wüßten wie anziehend sie sind.“


Das junge Mädchen, in seiner natürlichen Unbekümmertheit. Es hat bezaubernd, charmant und frisch zu sein.
Ich bin auf ein Ratgeber-Buch für Teenager aus dem Jahr 1959 gestoßen. „Das Teenager 1×1“ von Kurt Kuberzig. Eigentlich habe ich es nur wegen der tollen Zeichnungen von Helma Baison mitgenommen. Mir gefällt das Mädchen in der Telefonzelle am besten.
Leider konnte ich gar nichts über Helma Baison herausfinden. Anscheinend hat sie in den 50er und 60 Jahren vor allem Astrid Lindgren Bücher illustriert.
Einiges aus dem Inhalt, der heutzutage viele Leute empören würde:
„Meiner Überzeugung nach, können Frauen und Mädchen nur durch die Entfaltung ihrer fraulichen Eigenschaften im Beruf glücklich werden.“
„Gerade den tüchtigen und erfolgreichen Mädchen möchte ich daher sagen, dass jede Gemeinschaft das Bereitsein zum persönlichen Verzicht voraussetzt.“
Kein Wunder, hat ja ein Mann geschrieben.



Einige neue Aktskizzen. Ich glaube langsam werde ich besser. Oder vielleicht ist es einfacher Männer zu zeichnen.